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Tigers goes Biathlon
Erstellt am:  26. Juni 2019
Tags: keine
Kategorie(n): Allgemein • Newsarchiv 2019 • Startseite-News

Eine der   Location der Biathlon-Tour 2019 war am 15 Juni  die Schierker Feuerstein Arena.

Da an diesem Tag ein Training auf dem Sportplatz Gießerweg nicht möglich war, Rot-Weiß feierte sein 70jähriges Bestehen, beschlossen einige Spieler des Herrenteam, an diesen Event teilzunehmen. Und das nicht nur als Zuschauer, sondern aktiv . Somit stellten sie eines der 20 vierköpfigen Teams.  Und sie brachten alles das mit, was der Ausrichter sich wünschte: dazu gehört gute Laune ebenso, wie die gesunde Mischung aus Motivation und Fairness. Das passte bei allen Teams bestens. Doch das Besondere an dieser Etappe war, dass die Teams diesem Event herzlich verbunden waren und einen kompletten Biathlontag in Schierke verbrachten. Es gab bisher kein Event auf der Biathlon-Tour, bei dem, wie in Schierke, sämtliche Teams bei der Siegerehrung ganz am Ende des Tages nach dem Finale noch vor Ort waren.

Als Stargast war Michael Rösch vor Ort. Der Staffel-Olympiasieger von 2006 in Turin gewann mit seiner einladenden Offenheit im Nu die Sympathie der Wettkämpfer und Zuschauer. Der erfolgreiche Sachse, der bis in dieses Frühjahr hinein noch aktiv im Biathlon-Weltcup mitmischte und in Ruhpolding seine fast 20-jährige Profikarriere beendete, war  in der Schierker Feuerstein Arena so richtig präsent, gab Tipps zum Schießen oder zur optimalen Nutzung des Skilanglauf-Ergometers, des Thoraxtrainer, auf dem er selbst in seiner aktiven Zeit hunderte Kilometer im Training abspulte.

Michael Rösch (Mitte) mit den teilnehmenden Tigers

Der Modus für jeden Wettkämpfer: 400 m Laufen / 5 Schüsse liegend aus 10 m Entfernung auf 45 mm-Ziele / pro Fehlschuss 50 m auf den Skilanglauf-Ergometern / 400 m Laufen / 5 Schüsse stehend auf die 45 mm-Ziele / Strafrunden / 200 m Laufen, dann Übergabe an die Teamkollegen.

 Es gab 4 Rennen mit jeweils 5 Staffeln.  Die Mountain Tigers belegten den 4. Platz im 4. Rennen. Für die Tigers starteten Phillip Pressler, David Brückner, Sven Weigl und Alexander Tödtmann.. Sie sind eben keine Leichtathleten und auf der Laufstrecke hat jedes zusätzliche Kilo Muskulatur früher oder später eine erhebliche Bremswirkung. Trotzdem stark, wie sich David Brückner durch einen Wettkampf biss, der ihm 10 Strafrunden einbrockte. Richtig stark machte es der Startläufer, Phillip Pressler. Mit 6 Treffern und 5:03 Minuten übergibt er an 2. Stelle liegend auf Sven Weigl. Dieser  überzeugte mit 6 Treffern und Schlussläufer Alexander Tödtmann lief trotz 6 Strafrunden mit 5:56 Minuten noch in die bessere Hälfte der Einzelresultate. Zusammen erreichen die Mountain-Tigers den 12. Platz und waren mit ihrem Teamgeist und ihrer Willenskraft eine tolle Bereicherung dieses Biathlontages.